IN MEMORIUM

Der Tod bedeutet nichts – er zählt nicht.
Ich bin nur nach nebenan gegangen.
Nichts ist geschehen.
Alles bleibt genau wie es war.

Ich warte nur auf Euch, gleich um die Ecke, für eine kleine Weile.

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament, um ihr Heim und alles, was sie haben,
denen zu hinterlassen, die sie lieben.

Ich würde auch solch‘ ein Testament machen, wenn ich schreiben könnte.

Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett, mein weiches Kissen, mein Spielzeug und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand, die liebevolle Stimme, den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebendem Arm.

Wenn ich einmal sterbe, dann sag‘

bitte nicht:
„Nie wieder werde ich ein Tier haben, der Verlust tut viel zu weh!“
Such Dir ein einsames, ungeliebtes

Tier aus und gib‘ ihm meinen Platz.
Das ist mein Erbe. Die Liebe, die ich zurücklasse, ist alles, was ich geben kann.

(Aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt
von Margaret Trowton)

Friederchen

Wir haben mit dir gekämpft bis zur letzten Minute. Aber leider haben wir den Kampf gegen deine Autoimmunkrankheit verloren.

Wir trauern mit deiner Familie.

Raphael

Wir haben mit dir gekämpft bis zur letzten Minute. Aber leider haben wir den Kampf verloren.

Im Wissen, dass du eine wundervolle Familie hattest, die dich mit Liebe überschüttet hat.

Wir trauern mit deiner Familie.